Allergie

 

Allergologische Stufendiagnotik

1. Allergie-Hauttest

Bei Verdacht auf Allergie versucht man in einem groben Übersichtstest gegen ca. 20 verschiedene Antigene einen Überblick zu erhalten, gegen welche Stoffe ein Mensch allergisch reagiert. Hierbei werden insbesondere Pflanzenpollen, Tierantigene, Hausstaubmilben, Pilze und Nahrungsmittel getestet. Bei positivem Hauttest müssen dann noch weitere Untersuchungen zur Wertigkeit dieser Sensibilisierung erfolgen.

2. RAST Radioadsorbendtest (Bestimmung spezifischer Antikörper im Blut)

Eine Allergie ist definiert als Reaktion zwischen körpereigenen Antikörpern und einem Fremdstoff (Antigen). Diese Antikörper sind im Blut nachweisbar und können gegen viele tausende von Antigene auftreten und nachgewiesen werden. Diese Untersuchung erfolgt in unserer Praxis selbst und erfordert für die Patienten lediglich eine Blutentnahme.

3. Nasaler oder bronchialer Provokatonstest

Sollten nach dem Allergiehauttest und der Blutuntersuchung noch Unklarheiten bestehen, dann muss die Wirkung eines Allergens an der Schleimhaut direkt untersucht werden. Dazu dient einerseit der nasale Provokationstest,bei dem semiquantitativ die Wirkung eines Stoffes auf die Nasenschleimhaut untersucht wird. Der Goldstandard und auch entscheidende Test ist der bronchiale Provokatiosntest. Dabei wird das vermutete Allergen inhaliert und die Reaktion auf die Atemwege mittels Lungenfunktion untersucht.
Es handelt sich um eine sehr aufwändige Untersuchung, bei der wir unsere Patienten einen ganzen Tag bemühen müssen und bei der viele Lungenfunktionsmessungen nowendigen werden. Diese Untersuchung ist aber nur selten notwendig, da meist die vorangegangen Befunde die Fragestellung bereits erklären.

 

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